Geschichte

1972 besetzten Jugendliche und Bewohner vom Hart die leerstehenden Fachwerkhallen einer ehemaligen Schreinerei, um auf den für sie gravierenden Mangel an Freizeitmöglichkeiten in ihrem Stadtteil aufmerksam zu machen. Sie forderten die Kommune auf, ihnen die Hallen für einen Freizeittreff in Selbstverwaltung zu überlassen. Das von ihnen erarbeitete Konzept sah eine altersübergreifende Nutzung vor.

Gleichzeitig gründete sich der Bürgerverein Nord, der die Etablierung eines Bürgerzentrums mit Aktionsspielplatz und Jugendfreizeitheim verhindern wollte, um die angestammten Bewohnern in dieser Gartenstadt vor Lärmbelästigung zu schützen.

Doch die Besetzer erhielten tatkräftige Unterstützung, um ihr Anliegen in die Tat umzusetzen. Bekannte Mitstreiter waren unter anderem unser jetziger Oberbürgermeister Christian Ude (damals noch bei den Jusos), Haimo Liebich und Herbert Becke vom damaligen Bezirksauschuss 27.

1974 Die Nutzung einer Halle wurde zugesagt. Am 10. Juli 1974 wurde der Verein Arbeitsgruppe Buhlstrasse gegründet. Als kooperatives Mitglied der Arbeiterwohlfahrt übernahm der Verein die Trägerschaft der „Buhle“. Die Betreiben der Einrichtung wurde durch das Bereitstellen von freiwilligen städtischen Zuschüssen und Mitgliedsbeiträgen möglich.

1986 beschloss die Stadt München die Freizeitstätte, die nun Spiel- und Begegnungszentrum am Hart (SBZ) hieß, in die Regelförderung zu übernehmen. Im Zuge von Straßenänderungen kam es zur Adressenänderung, vormals Buhlstrasse 11, nun Arnauerstr. 5

1989 führten die „Buhlianer“ in Moosach auf dem Gelände Hanauerstr./Pelkovenstrasse pädagogische Angebote in aufgestellten Containern durch. Ein buntlackiertes Spielmobil versorgte den übrigen Stadtteil mit Spielaktionen.

1994 konnten zwei Holzpavillions an der Pelkovenstrasse bezogen werde. Die neue Einrichtung der Buhlstrasse heißt nun boomerang: Spielhaus, Spielbus, Jugendcafe.

1995 wurde zwischen der Buhlstrasse e.V. und dem Sozialreferat ein Vertrag über die konzeptionelle Arbeit der Einrichtungen, sowie das dafür benötigte Budget abgeschlossen.

1996 konnte die Förderung des Seniorenbereichs des SBZ über die Offene Altenhilfe abgewickelt werden.

1998 wurde die Buhlstrasse freier Träger nach § 75 KJHG und Mitglied im Münchner Trichter, ein Zusammenschluss freier Träger in München, der gleichzeitig 3 Stimmen im Kinder- und Jugendhilfeausschuss hat.

1999 wurde die Euro-Skatehalle in der Leopoldstr. 150 angemietet, um der Münchner Skateboardszene gerecht zu werden. Dieses erfolgreiche Projekt wurde im Frühjahr 2006 beendet, weil die Stadt aufgrund einer Haushaltskonsolidierung ihren Zuschuss einstellte.

2003 Installierung eines gemeinsamen Kooperationsprojekt mit ETC (Europäischen Traningscenter), nämlich Mütterzentrum/Bewohnertreff “ Unter den Arkaden“am Harthof in der Dientzenhoferstr. 68, dass seit Herbst 2007 als erstes Mehrgenerationenhaus in München auch über das Bundesministerium gefördert wird.

Im Sommer 2007 eröffnete die Buhlstrasse eine neue Jugendeinrichtung Neuland an der Nordhaide, Neuherbergster. 90

Seit 2008 betreibt die Buhlstrasse den Nachbarschaftstreff Ingolstädter Str.

Unser Mütterzentrum wird aufgrund veränderten Bedarfes ab März 2010 wieder beim Spiel- und Begegnungszentrum am Hart angegliedert.

Neubaueröffnung SBZ am 26.02. 2010

Die integrierte Einrichtung  in Nymphenburg Süd geht im Frühjahr 2013 an den Start.